li.llcitycouncil.org
Wissenschaft

Wissenschaftler haben gerade das kleinste Zeitfragment gemessen, das es je gab

Wissenschaftler haben gerade das kleinste Zeitfragment gemessen, das es je gab



We are searching data for your request:

Forums and discussions:
Manuals and reference books:
Data from registers:
Wait the end of the search in all databases.
Upon completion, a link will appear to access the found materials.


Eine Sekunde fühlt sich schnell an. Eine Zehntelsekunde fühlt sich noch schneller an. Wir blinken im Verlauf einiger Hundertstelsekunden.

Aber was ist mit einer Billionstel Milliardstel Sekunde?

[Mit freundlicher Genehmigung von Pixabay]

Physiker haben erfolgreich die Zeit in Zeptosekunden gemessen, während sie ein Elektron aus einem Atom entweichen sahen. Dies ist jetzt die kleinste beobachtete Zeitspanne.

Ein Team des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik leitete die Forschung. Sie verwendeten Laser, um ein Heliumatom zu treffen.

Sie konnten Einsteins photoelektrischen Effekt in vollem Gange beobachten. Einstein schlug den Effekt 1905 vor und sagte, dass er auftritt, wenn Lichtteilchen (Photonen) auf die Elektronen eines Atoms treffen.

Die Quantenmechanik schreibt vor, dass die Energie dieser Photonen entweder absorbiert oder auf mehrere Elektronen verteilt wird. Aber bis jetzt hat es niemand wirklich beobachtet. Somit wusste niemand auf die eine oder andere Weise, was passiert war.

Sie haben den Effekt mit Zeptosekunden gemessen und sind damit das kleinste Zeitfragment aller Zeiten. Attosekunden (10 auf -18 Sekunden erhöht) hielten den Rekord vor der Untersuchung.

"Mit diesen Informationen können wir die Zeit messen, die das Elektron benötigt, um seinen Quantenzustand vom sehr verengten, gebundenen Zustand um das Atom in den freien Zustand zu ändern", sagte einer der Forscher, Marcus Ossiander, in einem Interview mit demNeuer Wissenschaftler.

Der Laserpuls in das Heliumatom dauerte nur einige hundert Attosekunden. Das Team nahm jedoch eine Vielzahl von Messungen vor und konnte die Ereignisse auf nur 850 Zeptosekunden eingrenzen.

Dann benutzte usen einen fast infraroten Laserpuls und berechnete den Ausstoß eines Elektrons zwischen 7 und 20 Attosekunden. Die Forscher stellten fest, dass die Energie entweder gleichmäßig oder ungleichmäßig verteilt war. Manchmal bemerkten sie auch, dass ein Elektron den gesamten Energiestrahl aufnahm.

SIEHE AUCH: Speicherchips 1000-mal schneller

Die Forscher hoffen, dass diese Entdeckung das Quantencomputing verbessern könnte, indem sie Schnellfeuerprozesse verstehen und versuchen, die Geschwindigkeit zu duplizieren.

Über Naturphysik


Schau das Video: #Corona: Ruf nach Verhältnismäßigkeit JF-TV Spezial mit Prof. Sucharit Bhakdi